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28.07.2013, 16:12 Uhr
Sommerloch
Mein Wort der Woche
Es ist überall zu spüren und trotzdem schwer zu fassen. Keiner will es wirklich haben und trotzdem tritt es jedes Jahr wieder auf. Selbst das royale Baby im britischen Königshaus und unsere Geheimdienste können sich dem Sommerloch in diesem Jahr nicht entziehen. Auch in einem Jahr ohne Fußball-Weltmeisterschaft oder olympische Sommerspiele müssen Schlagzeilen die Titelseiten unserer Zeitungen füllen. Eine Herausforderung, unter der die Redaktionen weltweit ächzen und man einfach nur wartet, dass diese Zeit schnell wieder vorüber ist.

In Deutschland ist Bundestagswahlkampf. Ein willkommener Lückenfüller. Die Schlagzeilen haben meist nur wenig mit dem Inhalt der Artikel zu tun. Schnell muss man dann feststellen, dass das ein oder andere gar kein Skandal und nicht die Sensation ist, weshalb man die Zeitung doch gekauft hatte.

Ein gutes Buch kann zwischenzeitlich durchaus eine sinnvolle Alternative zur täglichen Zeitung sein. Denn wie tief das Sommerloch wirklich ist und wie lange es dauert, kann man nur schwer einschätzen. Aber eines ist sicher: Es geht vorbei.