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20.01.2014, 15:14 Uhr
Königstreffen in Rieste
Grünkohl-Majestäten des Verkehrsvereins stimmen sich ein
be Rieste. In die nördlichen Provinzen seines ausgedehnten Reiches lud „Schorse I.“, seines Zeichens 60. Grünkohlkönig des Verkehrsvereins Stadt und Land Osnabrück (VVO), seine Vorgänger ein. Das Ringhotel Alfsee Piazza hatte „Schorse“ alias Georg Schirmbeck, MdB a.D., nicht ohne Grund ausgewählt. Denn hier in Rieste sieht er jetzt ein Zentrum seiner politischen Aktivitäten.

Seit nunmehr 25 Jahren kommen die VVO-Grünkohlkönige im Vorfeld der Osnabrücker Mahlzeit zu einem feierlichen Treffen mit Begleitung zusammen. Ein besonderer Gruß gelte den anwesenden Damen, hob VVO-Vorsitzender Hans-Jürgen Fip hervor, der als Kontrast den Schrecken der traditionsreichen Osnabrücker Mahlzeit beschrieb: Dort säßen die Männer „ganz allein mit Grünkohl, Pils und Korn“. Zur Frage, ob ein solches reines Männermahl denn überhaupt noch in die Zeit passe, verwies Fip auf einen Vorstandsbeschluss: Frauen würden zum Festessen zugelassen, „sobald die katholische Kirche eine Frau zum Papst wählt“.

Gastgeber „Schorse I.“ erläuterte seinen Gästen, welche Besonderheiten Rieste zu bieten hat und wie das mit ihm zusammenhängt. Rieste sei heute nach Bad Rothenfeld der Ort im Osnabrücker Land mit den höchsten Übernachtungszahlen. „Nicht schlecht für einen Ort, wo vorher nichts war“, fand Schirmbeck. Er erinnerte an den Bau des Alfsees, der ursprünglich als Regenrückhaltebecken gedacht war, „damit Quakenbrück nicht absäuft“. Schon bald aber sei eine touristische Weiterentwicklung eingetreten. Garant dafür sei die Alfsee-GmbH, eine Gründung des Landkreises, in deren Aufsichtsrat der König noch heute den Vorsitz innehat. Schirmbecks zweite Riester Erfolgsgeschichte ist jüngeren Datums: der Niedersachsenpark mit Adidas, Peugeot und Grimme. Aufsichtsratsvorsitzender: Georg Schirmbeck. Und noch ein drittes Glanzstück seiner Amtszeit sei gerade rechtzeitig fertig geworden: Zur Osnabrücker Mahlzeit habe er sich eine „moderne, neue Halle mit der besten Technik der Welt“ gewünscht. Die Osnabrückhalle sei genau rechtzeitig fertig geworden.

Da musste der Vorsitzende Fip doch etwas Wasser in den Wein gießen: In der neuen Halle stünden nämlich für die Mahlzeit am 7. Februar 100 Plätze weniger als früher zur Verfügung.