Georg Schirmbeck
Besuchen Sie uns auf http://www.schirmbeck.info

DRUCK STARTEN


Neuigkeiten
02.01.2014, 15:17 Uhr
Schirmbeck: Region Alfsee muss zukunftsfähig zu bleiben
GmbH-Aufsichtsratsvorsitzender Schirmbeck belebt Diskussion vom Freizeitbad am Alfsee neu

Rieste. Sein gelber Pullover leuchtet in der Morgensonne weit sichtbar auf dem Deich. Georg Schirmbeck, der Aufsichtsratsvorsitzende der Alfsee GmbH, hat zum Jahresbeginn 2014 etwas zu sagen. Die Adressaten seiner Botschaft sind dabei der Landrat und die Kreistagsabgeordneten. „Es reicht nicht aus, dass der Kreistag sagt, was wir nicht dürfen. Der Kreistag muss auch sagen, was wir dürfen und wollen“, erklärt Schirmbeck.


Denn die Kreistagsvorgaben zur Ausweitung der Vogelschutzflächen am Alfsee und zur gleichzeitigen Einschränkung und Begrenzung von Wassersportmöglichkeiten (Segeln, Rudern, Surfen) liegen dem früheren CDU-Landtags- und Bundestagsabgeordneten schwer im Magen. „Wie können wir diesen Attraktivitätsverlust am Alfsee ausgleichen?“, fragt er.

Schirmbeck unterstreicht, dass das beliebte Ausflugs- und Ferienziel in Rieste bislang „immerhin nach Bad Rothenfelde der zweitgrößte Tourismusort im Landkreis“ sei. „Rund 300 000 Übernachtungen pro Jahr“ (auf dem Campingplatz, in den Ferienhäusern, in der Jugendherberge oder im Hotel mit seinen 94 Betten) erwähnt er. Die Alfsee GmbH schreibe schwarze Zahlen und sei „eine Erfolgsgeschichte“. Der Aufsichtsratsvorsitzende Schirmbeck stellt heraus: „Wir haben hier schon viel Geld investiert, für die Zukunft brauchen wir aber Sicherheit.“ Er meint echte Planungssicherheit. Auch finanziell. Vor allem dann, wenn künftig trotz nur noch eingeschränkter Wassersportmöglichkeiten neue, attraktive Reize für Touristen gesetzt werden sollen.

„Wir werben doch mit dem See in ganz Deutschland“, erklärt er. Der Campingplatz sei bereits „national ausgezeichnet“ worden. „Das Hotel hat 3 Sterne und war über Silvester komplett ausgebucht“, es gebe „nebenan zwei Wasserskianlagen, einen Badebereich“ und man habe „rundherum ein geschlossenes Radwegenetz geschaffen“. Zudem hätten Privatpersonen „in etwa zwanzig Jahren über 75 Millionen Euro“ am Alfsee und in dessen Nähe investiert. Jetzt gelte es, so Schirmbeck, auch zukunftsfähig zu bleiben. Dabei spiele der eigentliche See („Man muss den Deich doch noch betreten dürfen…“) natürlich eine wichtige Rolle.

Zudem, so Schirmbeck, müssten Mittel und Weg aufgezeigt werden, „wie man die Ferien- und Urlaubssaison am Alfsee erfolgreich verlängern kann. Spürbar.“ Er sei offen „für jedes Angebot, jeden Hinweis, jeden Tipp.“ Der Aufsichtsratsvorsitzende selbst möchte die Idee von „einem überdachten Wassersportangebot, einem attraktiven Freizeitbad“ wiederbeleben. Natürlich in Hotelnähe. So könne er sich einen Ausgleich für Einschränkungen unmittelbar am See vorstellen. „Wir sollten das ernsthaft auch für Rieste prüfen“, fordert Schirmbeck. Und er verweist auf Beispiele aus dem Südkreis, aus Bad Rothenfelde und Bad Laer. „Warum nicht auch hier im Nordkreis?“, fragt der gut vernetzte Ex-Politiker, „da muss man doch die gleichen Förderbedingungen prüfen.“

Zwölf Millionen Euro in Bad Laer, 18 Millionen für die Anlage in Bad Rothenfelde, nennt Schirmbeck die Zahlen zu den beiden Großprojekten. „Wenn das Land und der Landkreis uns auch zehn Millionen Euro geben, dann sagen wir: Den Rest kriegen wir hier selbst hin.“